Freitag, 12. Januar 2018

Wenn Dich

die bösen Buben locken...



Stopfpilze, -eier und -garn habe ich genug. Nur an kaputten Socken mangelt es gerade...

Samstag, 6. Januar 2018

Pflichtprogramm

Seit Jahren gibt es in Vallendar auf dem Berg Schönstatt bei den Schönstätter Marienschwestern in der Weihnachtszeit die Veranstaltung "10 Minuten an der Krippe".
Die Schwestern haben ein Händchen für Veranstaltungen, welche die Leute ansprechen. Und anziehen.
So zum Beispiel auch die außergewöhnliche Fronleichnamsprozession.

Täglich gibt es zwei Veranstaltungen "10 Minuten an der Krippe". Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt.
Die Kinder der Besucher werden kurz vor Beginn gefragt, ob sie die Weihnachtsgeschichte mitgestalten möchten. Als Sternenkind, als Hirte. Hochbegehrt sind Maria, Josef und die hl. 3 Könige. Die ganz Kleinen werden als Schäfchen verkleidet. Eine Schwester gibt Anweisungen und dann geht es los.
Ein tolles Schauspiel, welches immer wieder Gänsehaut verursacht.

Die Weihnachtsgeschichte wird vorgetragen. Und im Anschluß daran werden Weihnachtslieder gesungen.
Fast alle Kinder machen gern mit. Ganz kleine Kinder, die auf dem Schoß der Eltern oder Großeltern sitzen, bekommen kleine Glöckchen in die Hand und werden aufgefordert, sie zum Klingen zu bringen.

Nach der Veranstaltung hat man die Möglichkeit, im "Stall" den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Bei Tee und selbstgebackenen Keksen.


Der heutige Tag, Heilige Drei Könige, ist in ein paar Bundesländern Feiertag. Hier in Rheinland-Pfalz nicht.
Erste Sternsänger habe ich gestern bereits gesehen.


Freitag, 5. Januar 2018

Hochwasser Fortsetzung

Die ganze Zeit war es hier viel zu trocken und der Rhein führte sogar Niedrigwasser über Monate. Und jetzt kommt von überall her das Wasser.
Die Lahn ist weiter gestiegen. Wir liegen hier in Bad Ems etwas höher als Lahnstein, wo bereits viele Häuser im Wasser stehen.
Heute habe ich es gesehen, weil ich in Lahnstein und Koblenz was erledigen mußte.


Lahnstein


In Koblenz ist die Mosel weit aus ihrem Bett raus. Die Straßen in Hochwassernähe sind allesamt gesperrt und an der Mosel auch bereits unter Wasser. Das Ordnungsamt hat mehrere Abschleppdienste beschäftigt und lässt alle Autos im Sperrgebiet entfernen.







Am Deutschen Eck an der Mosel wurde heute das Gartenlokal hochgestellt.






Auf dem Campingplatz gegenüber vom Deutschen Eck ist alles abgeräumt und auf Stelzen hochgestellt.

Am Rheinufer ist die Promenade zum Teil unter Wasser und alles, was im Sommer benötigt wird und im Winter im Boden versenkt ist, wird hochgeholt.
Die Füße der Seilbahn stehen bereits im Wasser. Vielleicht fuhr sie deshalb heute nicht mehr?










Der Schiffsverkehr auf der Mosel ist komplett gesperrt, auf dem Rhein stark eingeschränkt.

Der Pegelstand liegt in Koblenz etwa bei 6 Meter. Bis Montag soll er auf 7,50 m steigen.

So hoch wie zur Zeit stand das Wasser zuletzt kurz vor der Eröffnung der Bundesgartenschau in Koblenz. 2011.

Hochwasser

Hochwasser. Geknipst am 04.01.2018
Es steigt und steigt.
Die Lahn ist dreckig braun und nicht mehr der ruhige, fast stehende Fluß. Allerhand Unrat wird in Richtung Rhein transportiert. Müll, aber auch Äste und umgestürzte Bäume.
Die Promenade ist bereits überschwemmt. Die Unterführungen sind gesperrt.
Die Fluss-Sauna funktioniert. Sie steigt mit dem Wasser.

Es ist sehr warm geworden, die Berge rundherum dampfen. Ich auch.
Die Jacke hätte ich am liebsten ausgezogen. Wenn es nicht genieselt hätte.


 
 
 
 

Donnerstag, 4. Januar 2018

Die Struwwelliese


Das Gegenstück zum Struwwelpeter.
In der Liese sah ich meine jungenhafte Freundin Tütje, deshalb gefiel mir das Buch fast noch besser als der Struwwelpeter.






Mittwoch, 3. Januar 2018

Am Tag danach

Heute geknipst, kurz vorm Sonnenaufgang. Einen Tag nach Vollmond.
Kurz bevor Regen und Sturm die Region für eine kleine Weile im Griff hatten.

Dienstag, 2. Januar 2018

Der Struwwelpeter

Die älteren Leser können sich sicher gut erinnern.
Das Buch stand bei vielen von uns neben Charles Dickens Weihnachtsgeschichte, der Schatzinsel, den "Sonja"-Büchern, Heidi, Grimms Märchen, Pippi Langstrumpf usw. im Bücherregal.
Es gibt ein - wohl weniger bekanntes - weibliches Pendant. Dazu morgen etwas mehr.


Heute werden diese Erziehungsmethoden wohl nicht mehr praktisch angewandt.

In der Arbeit mit demenziell veränderten Menschen erzielt man unter anderem mit diesen alten Büchern gute Erfolge im Rahmen REM-Therapie (Gedächtnistraining, Erinnerungen).